Sehr geehrter Herr Hoderlein, aus welchem Grund auch immer, aber ihr Brief vom 31.01.2007 den Sie angeblich bei uns in den Briefkasten geworfen haben, kam nie bei mir an. Nachdem mir dieser nun als Ausdruck aus ihrer Internetseite vorliegt möchte ich kurz darauf eingehen. Von uns als Gemeinde, bzw. mir als Bürgermeister wurde nie behauptet, dass wir die restlichen Gemeindeteile vom schnellen Internetzugang fernhalten wollen. Ich habe vielmer vor und nach der Beschlussfassung vom 15.01. 2007 erklärt: Ich werde mich auch für eine Lösung für die Gemeindeteile Burggrub mit Mostholz, Haig und Wolfersdorf einsetzen. Unsere Bemühungen in diese Richtung werden Sie ja wohl kaum anzweifeln können! Finanziell war im übrigen beim ersten Schritt nicht mehr machbar. Ihr Hinweis auf vorgesehenen Bergbauinvestitionen sind nicht hilfreich. Schon seit über 20 Jahren wird über entsprechende Investitionen gesprochen und beraten. Derzeit stehen neue Überlegungen im Raum. Im übrigen ist die DSL-Angelegenheit keine gemeindliche Aufgabe. Wir haben uns der Angelegenheit freiwillig angenommen und mit dem Beschluss vom 15. 01. 2007 eine hervorragende Grundlage für eine Verbesserung gelegt. Im übrigen bekommt durch diesen Beschluss noch niemand DSL, die Verbesserung wird sich wohl erst in den Monaten Juli/Aug./Sept. 2007 einstellen. Die Telekom ist ein schwerfälliger Großkonzern, das beweisst auch deren Ausarbeitung eines Angebotes für die verbleibenden Gemeindeteile. Bis heute liegt es noch nicht vor obwohl ich ein Schreiben der Telekom habe das von der Angebotsvorlage bis Ende Februar 2007 ausgeht. Außerdem bin ich immer noch dabei Druck auf die politisch Verantwortlichen in Bayern aufzubauen um eine Bezuschussung für DSL zu erreichen. Schließlich gibt es ja auch noch andere Kommunen im Landkreis Kronach die noch kein DSL, bzw. nur für einzelne Gemeindeteile haben. Stockheim ist also kein Einzelfall! Mit freundlichem Gruß Albert Rubel Erster Bürgermeister
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